Mitesser gehören wie Pickel zu den lästigen Hautunreinheiten, die man sich am liebsten direkt wegwünscht, wenn sie auftreten. Bevor du es jetzt mit schmerzhaftem Ausdrücken oder Porenstrips versuchst, zeige ich dir hier fünf einfache Tipps, um Mitesser ganz einfach zu entfernen.
Mitesser entfernen: Tipps im Überblick
Mitesser lassen sich meist nicht von heute auf morgen entfernen. Mit der richtigen Hautpflege kannst du verstopften Poren jedoch entgegenwirken und bestehenden Mitessern langfristig vorbeugen. Besonders Salicylsäure (BHA) eignet sich bei Mitessern, da sie fettlöslich ist und abgestorbene Hautzellen auch innerhalb der Poren lösen kann.
Die fünf wichtigsten Tipps gegen Mitesser sind:
- Reinige deine Haut sanft, um überschüssigen Talg, Sonnenschutz und Make-up zu entfernen.
- Verwende Salicylsäure, um abgestorbene Hautzellen zu lösen und verstopften Poren entgegenzuwirken.
- Integriere bei Bedarf ein Retinoid in deine Pflegeroutine.
- Versorge deine Haut ausreichend mit Feuchtigkeit, anstatt sie aggressiv auszutrocknen.
- Verwende täglich Sonnenschutz, insbesondere wenn aktive Wirkstoffe Teil deiner Routine sind.

Was sind Mitesser?
Mitesser, auch Komedonen genannt, entstehen, wenn sich ein Haarfollikel beziehungsweise dessen Öffnung durch Talg und abgestorbene Hautzellen verstopft. Besonders häufig treten sie in Bereichen mit vielen Talgdrüsen auf – beispielsweise auf der Nase, der Stirn und am Kinn.
Mitesser gehören zu den nicht entzündlichen Hautunreinheiten. Sie können einzeln auftreten, aber auch Bestandteil einer zu Akne neigenden Haut sein.
Mitesser oder verstopfte Poren: So erkennst du den Unterschied
Die Begriffe Mitesser und verstopfte Poren werden häufig synonym verwendet. Streng genommen ist eine verstopfte Pore beziehungsweise ein verstopfter Follikel jedoch der Prozess, aus dem sich ein Mitesser entwickeln kann.
Sammeln sich Talg und verhornte Hautzellen im Follikel, entsteht ein sogenannter Komedon. Je nachdem, ob dessen Öffnung offen oder geschlossen ist, spricht man von einem Blackhead oder Whitehead.
Sichtbare oder vergrößert wirkende Poren sind dagegen nicht automatisch verstopft. Die Größe und Sichtbarkeit der Poren wird unter anderem von genetischen Faktoren und der Talgproduktion beeinflusst.

Whiteheads und Blackheads: Der Unterschied
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen offenen und geschlossenen Mitessern:
- Blackheads sind offene Komedonen. Der Inhalt des Follikels kommt an der Oberfläche mit Sauerstoff in Kontakt und oxidiert. Dadurch entsteht die charakteristische dunkle Färbung. Blackheads sind also nicht schwarz, weil sich Schmutz in der Pore befindet.
- Whiteheads sind geschlossene Komedonen. Die Follikelöffnung ist von einer dünnen Hautschicht bedeckt, sodass sich meist eine kleine hautfarbene oder weißliche Erhebung zeigt.
Beide Formen entstehen durch ähnliche Prozesse, können optisch jedoch sehr unterschiedlich aussehen.
Warum entstehen Mitesser?
Mitesser entstehen, wenn zu viel Talg und abgestorbene Hautzellen den Haarfollikel verstopfen. Dabei können verschiedene Faktoren zusammenspielen.
Eine erhöhte Talgproduktion kann beispielsweise genetisch bedingt sein oder durch hormonelle Veränderungen beeinflusst werden. Gleichzeitig kann eine veränderte Verhornung dazu führen, dass abgestorbene Hautzellen nicht ausreichend abgestoßen werden und sich im Follikel ansammeln.
Auch die verwendete Hautpflege kann eine Rolle spielen. Sehr reichhaltige oder für die eigene Haut ungeeignete Produkte können bei entsprechend veranlagter Haut Unreinheiten begünstigen.
Wichtig ist jedoch: Mitesser sind kein Zeichen mangelnder Hygiene. Zu häufiges Waschen oder aggressive Reinigung können die Haut reizen und sind daher keine geeignete Lösung.
Mitesser entfernen: 5 hilfreiche Tipps
Statt Mitesser regelmäßig auszudrücken, lohnt sich eine langfristige Hautpflegeroutine. Die folgenden fünf Schritte können dabei helfen, bestehende Verstopfungen zu reduzieren und neuen Mitessern vorzubeugen.
1. Haut sanft reinigen
Eine gründliche Reinigung entfernt überschüssigen Talg, Schmutz, Make-up und Sonnenschutz von der Haut. Dafür brauchst du jedoch keine aggressiven oder stark entfettenden Reinigungsprodukte.
Verwende einen milden Cleanser, der zu deinem Hauttyp passt. Abends solltest du insbesondere Make-up und Sonnenschutz vollständig entfernen. Trägst du viel oder wasserfestes Make-up beziehungsweise SPF, kann ein Reinigungsöl oder -balm als erster Schritt sinnvoll sein. Anschließend kannst du mit einem wasserbasierten Cleanser nachreinigen.
Aggressive Peelings, starkes Rubbeln und häufiges Waschen entfernen Mitesser dagegen nicht schneller und können die Hautbarriere zusätzlich belasten.
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2. Salicylsäure gegen Mitesser verwenden
Salicylsäure, auch BHA genannt, gehört zu den bekanntesten Wirkstoffen gegen Mitesser und verstopfte Poren. Im Gegensatz zu wasserlöslichen AHAs ist Salicylsäure fettlöslich. Dadurch kann sie in talgreiche Follikel gelangen und dort dabei helfen, angesammelte abgestorbene Hautzellen zu lösen.
Regelmäßig angewendet kann Salicylsäure dadurch das Erscheinungsbild von Blackheads und verstopften Poren verbessern. Besonders interessant ist der Wirkstoff deshalb für fettige, unreine und zu Mitessern neigende Haut.
Du findest BHA beispielsweise in Tonern, Seren und flüssigen Peelings.
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Wie oft sollte man Salicylsäure gegen Mitesser verwenden?
Wie häufig du Salicylsäure verwenden solltest, hängt von der Konzentration, Formulierung und individuellen Verträglichkeit deiner Haut ab. Orientiere dich deshalb zunächst an den Anwendungshinweisen des jeweiligen Produkts.
Wenn deine Haut noch nicht an Säuren gewöhnt ist, kannst du mit wenigen Anwendungen pro Woche beginnen und beobachten, wie sie reagiert. Verträgt sie das Produkt gut, lässt sich die Anwendung je nach Formulierung gegebenenfalls steigern.
Mehr ist dabei nicht automatisch besser: Eine zu intensive Exfoliation kann zu Trockenheit, Brennen und Irritationen führen.
3. Retinoide gegen verstopfte Poren
Auch Retinoide können bei zu Komedonen neigender Haut sinnvoll sein. Sie beeinflussen unter anderem die Hauterneuerung und Verhornungsprozesse und können so der Entstehung verstopfter Follikel entgegenwirken.
In kosmetischer Hautpflege findest du beispielsweise Retinol und Retinal. Davon zu unterscheiden sind Arzneistoffe wie Adapalen, die insbesondere zur Behandlung von Akne eingesetzt werden und je nach Produkt beziehungsweise Land anderen regulatorischen Vorgaben unterliegen.
Wenn du erstmals ein Retinoid verwendest, solltest du es langsam in deine Routine integrieren. Achte außerdem auf eine ausreichende Feuchtigkeitspflege und täglichen Sonnenschutz.
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4. Haut ausreichend mit Feuchtigkeit versorgen
Fettige Haut und Mitesser verleiten schnell dazu, Feuchtigkeitscreme komplett wegzulassen. Dabei braucht auch unreine Haut Feuchtigkeit und eine funktionierende Hautbarriere.
Wähle eine Textur, die zu deinem Hauttyp passt. Bei fettiger Haut können leichte Fluids, Gel-Cremes oder Lotionen angenehmer sein als sehr reichhaltige Cremes.
Inhaltsstoffe wie Glycerin, Hyaluronsäure, Panthenol, Ceramide oder Niacinamid können deine Pflegeroutine sinnvoll ergänzen.
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5. Täglich Sonnenschutz verwenden
Ein Breitband-Sonnenschutz sollte morgens den letzten Schritt deiner Hautpflege bilden. Er schützt die Haut vor UVA- und UVB-Strahlung und ist insbesondere bei einer Routine mit aktiven Wirkstoffen wichtig.
Wähle einen Sonnenschutz, den du gerne täglich verwendest. Bei fettiger oder unreiner Haut sind beispielsweise leichte Fluids und Gel-Texturen häufig angenehm.
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Welche Wirkstoffe helfen gegen Mitesser?
Neben Salicylsäure können weitere Wirkstoffe eine auf Mitesser abgestimmte Hautpflege ergänzen:
- Salicylsäure (BHA): Exfoliert und kann abgestorbene Hautzellen innerhalb talgreicher Follikel lösen
- Retinoide: Unterstützen die Hauterneuerung und regulieren Verhornungsprozesse
- Niacinamid: Unterstützt die Hautbarriere und kann die Regulation der Talgproduktion ergänzen
- Azelainsäure: Kann Verhornungsprozesse regulieren und eignet sich besonders bei zu Unreinheiten neigender Haut
- AHA: Entfernt abgestorbene Hautzellen vor allem an der Hautoberfläche und kann eine ungleichmäßige Hautstruktur verbessern
Du musst diese Wirkstoffe nicht alle gleichzeitig verwenden. Gerade bei aktiven Inhaltsstoffen gilt: Eine überschaubare, konsequent angewendete Routine ist häufig sinnvoller als möglichst viele Wirkstoffe auf einmal.
Mitesser auf der Nase entfernen: Was hilft?
Die Nase gehört zu den Stellen, an denen Mitesser besonders häufig auffallen. Hier befinden sich viele Talgdrüsen, weshalb die Poren oftmals deutlicher sichtbar sind.
Möchtest du Mitesser auf der Nase entfernen, gelten grundsätzlich dieselben Empfehlungen wie für das restliche Gesicht: Reinige die Haut mild, verwende bei entsprechender Verträglichkeit regelmäßig Salicylsäure und vermeide aggressives Ausdrücken oder Schrubben.
Bevor du versuchst, jeden dunklen Punkt auf deiner Nase zu entfernen, lohnt sich allerdings ein genauer Blick.
Sind die schwarzen Punkte auf der Nase wirklich Mitesser?
Nicht unbedingt. Was auf den ersten Blick wie zahlreiche kleine Blackheads aussieht, können sogenannte Talgfilamente (Sebaceous Filaments) sein.
Talgfilamente sind natürliche Strukturen innerhalb der Follikel und helfen dabei, Talg an die Hautoberfläche zu transportieren. Besonders auf der Nase können sie als kleine graue, gelbliche oder dunkle Punkte sichtbar werden. Häufig sind sie gleichmäßiger verteilt und kleiner als klassische Blackheads.
Du kannst ihr Erscheinungsbild beispielsweise durch Salicylsäure und eine passende Hautpflege reduzieren. Dauerhaft entfernen lassen sich Talgfilamente jedoch nicht, da sie ein normaler Bestandteil der Haut sind und sich erneut mit Talg füllen.
Darf man Mitesser ausdrücken?
Auch wenn es verlockend ist: Mitesser selbst mit den Fingern oder Fingernägeln auszudrücken, ist nicht die beste Methode. Durch starken Druck kann das umliegende Gewebe gereizt oder verletzt werden.
Insbesondere bei falscher Technik oder mangelnder Hygiene können Rötungen und Entzündungen entstehen. Nach einer Verletzung der Haut können außerdem vorübergehende dunkle oder rote Flecken zurückbleiben.
Eine langfristige Pflegeroutine mit geeigneten Wirkstoffen ist deshalb die schonendere Strategie.

Mitesser professionell entfernen lassen
Möchtest du hartnäckige Mitesser mechanisch entfernen lassen, kannst du eine professionelle Ausreinigung in Betracht ziehen. Dabei werden Komedonen unter hygienischen Bedingungen gezielt entfernt.
Eine Ausreinigung kann das Hautbild kurzfristig verbessern, verhindert jedoch nicht automatisch, dass sich neue Mitesser bilden. Eine geeignete Hautpflegeroutine bleibt deshalb auch anschließend wichtig.
Treten neben Mitessern viele entzündliche Pickel, Pusteln oder tiefere Hautveränderungen auf, solltest du dich eher dermatologisch beraten lassen.
Helfen Porenstrips gegen Mitesser?
Porenstrips können beim Abziehen oberflächlich anhaftendes Material aus den Poren entfernen. Direkt nach der Anwendung kann die Nase deshalb glatter oder sauberer wirken.
Die Ursache von Mitessern beheben Porenstrips allerdings nicht. Sie regulieren weder die Talgproduktion noch verhindern sie, dass sich erneut abgestorbene Hautzellen im Follikel ansammeln.
Auch Talgfilamente werden nach einer Entfernung mit der Zeit wieder sichtbar. Für eine langfristige Routine gegen Mitesser sind Wirkstoffe wie Salicylsäure daher meist sinnvoller als regelmäßige Porenstrips.
Mitesser entfernen mit Hausmitteln – sinnvoll oder nicht?
Von Zitronensaft über Natron bis Zahnpasta kursieren zahlreiche Hausmittel gegen Mitesser. Nur weil ein Hausmittel Fett löst, austrocknet oder Säure enthält, bedeutet das jedoch nicht, dass es für die Gesichtshaut geeignet ist.
Zitronensaft und Natron können die Haut beispielsweise unnötig reizen. Auch Zahnpasta wurde nicht für die Anwendung auf Mitessern entwickelt und kann die Haut austrocknen und irritieren.
Ein Dampfbad kann sich angenehm anfühlen und Talg durch die Wärme weicher machen. Die oft verwendete Aussage, dass Dampf die Poren „öffnet“, stimmt jedoch nicht: Poren besitzen keinen Muskelmechanismus, mit dem sie sich öffnen und schließen können.
Setze deshalb lieber auf gut formulierte Hautpflegeprodukte mit Wirkstoffen, deren Eigenschaften für die Anwendung auf der Haut untersucht wurden.
Die richtige Routine gegen Mitesser
Eine Routine gegen Mitesser muss nicht aus zehn verschiedenen Produkten bestehen. Viel wichtiger sind Konstanz und eine gute Verträglichkeit.
Morgenroutine
- Milde Reinigung oder – je nach Hauttyp – das Gesicht lediglich mit Wasser reinigen.
- Optional ein leichtes Niacinamid-Serum oder eine andere auf deinen Hauttyp abgestimmte Pflege verwenden.
- Eine passende Feuchtigkeitscreme auftragen.
- Mit einem Breitband-Sonnenschutz mit SPF 30 bis 50 abschließen.
Abendroutine
- Make-up und Sonnenschutz entfernen.
- Das Gesicht mit einem sanften Cleanser reinigen.
- Je nach Routine und Verträglichkeit BHA oder ein Retinoid verwenden.
- Abschließend eine Feuchtigkeitscreme auftragen.
Wenn du sowohl Salicylsäure als auch ein Retinoid verwenden möchtest, musst du nicht direkt beide Wirkstoffe am selben Abend kombinieren. Gerade zu Beginn kannst du sie beispielsweise an unterschiedlichen Tagen verwenden und beobachten, wie deine Haut reagiert.
Wie lange dauert es, bis Mitesser verschwinden?
Mitesser lassen sich meist nicht über Nacht beseitigen. Wie schnell sich das Hautbild verändert, hängt unter anderem von Art und Anzahl der Komedonen, deiner Haut und den verwendeten Wirkstoffen ab.
Eine regelmäßige Hautpflegeroutine braucht deshalb Geduld. Einzelne Mitesser können sich schneller verändern, während es mehrere Wochen dauern kann, bis eine neue Routine insgesamt einen sichtbaren Unterschied macht.
Außerdem können Mitesser erneut entstehen. Das Ziel einer geeigneten Pflege besteht daher nicht nur darin, bestehende Komedonen zu reduzieren, sondern auch neuen Verstopfungen vorzubeugen.
Wie kann man Mitessern vorbeugen?
Mitesser lassen sich nicht in jedem Fall vollständig verhindern. Mit einigen Gewohnheiten kannst du jedoch Bedingungen reduzieren, die verstopfte Follikel begünstigen:
- Reinige deine Haut regelmäßig, aber sanft.
- Entferne Make-up und Sonnenschutz vor dem Schlafengehen.
- Integriere bei Bedarf Salicylsäure in deine Routine.
- Verwende Pflegeprodukte, die zu deinem Hauttyp passen.
- Versuche nicht, deine Haut möglichst stark auszutrocknen.
- Achte auf eine ausreichende Feuchtigkeitspflege.
- Vermeide es, Mitesser ständig auszudrücken.
- Übertreibe es nicht mit Peelings und aktiven Wirkstoffen.
- Verwende tagsüber Sonnenschutz.
Die häufigsten Fehler beim Entfernen von Mitessern
Bei Mitessern kann der Wunsch nach möglichst schnellen Ergebnissen dazu führen, dass die Haut zu aggressiv behandelt wird. Das kann Irritationen verursachen, ohne die eigentliche Ursache der Mitesser zu lösen.
Vermeide deshalb insbesondere diese Fehler:
- Mitesser mit den Fingern oder Fingernägeln ausdrücken
- Grobe mechanische Peelings verwenden
- Die Haut mehrmals täglich aggressiv reinigen
- Zu häufig Säurepeelings verwenden
- Mehrere starke Wirkstoffe gleichzeitig neu einführen
- Auf Feuchtigkeitspflege verzichten
- Porenstrips als langfristige Lösung betrachten
- Talgfilamente mit Blackheads verwechseln
- Jeden sichtbaren Porenpunkt entfernen wollen
Wann sollte man mit Mitessern zum Hautarzt?
Einzelne Mitesser sind zunächst kein Grund für einen Arztbesuch. Eine dermatologische Beratung ist jedoch sinnvoll, wenn sehr viele oder hartnäckige Komedonen auftreten, sich das Hautbild trotz einer geeigneten Routine nicht verbessert oder zusätzlich entzündliche Hautveränderungen entstehen.
Vor allem bei zahlreichen Pickeln, Pusteln, schmerzhaften Knoten oder beginnender Narbenbildung kann Akne dahinterstecken. Eine Dermatologin oder ein Dermatologe kann das Hautbild beurteilen und gegebenenfalls eine geeignete medizinische Behandlung empfehlen.
Mitesser entstehen nicht, weil deine Haut „schmutzig“ ist, und müssen deshalb auch nicht mit aggressiven Methoden entfernt werden. Eine sanfte Reinigung, Salicylsäure, gegebenenfalls ein Retinoid, ausreichend Feuchtigkeit und täglicher Sonnenschutz bilden eine sinnvolle Basis für eine auf Mitesser abgestimmte Hautpflegeroutine.
Vor allem braucht es etwas Geduld: Statt Mitesser immer wieder auszudrücken oder kurzfristig mit Porenstrips zu entfernen, lohnt es sich, ihre Entstehung langfristig anzugehen. So kannst du nicht nur vorhandene Blackheads und Whiteheads reduzieren, sondern auch neuen verstopften Poren entgegenwirken.
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