Wer kennt es nicht? Du verbringst einen sonnigen Tag draußen am See oder im Park und spürst nach ein paar Stunden, wie deine Haut spannt, brennt und sie sieht zusätzlich gerötet aus – ein Sonnenbrand. Hier zeige ich dir mit wertvollen (SOS) Tipps, wie du die Schmerzen und Rötungen lindern kannst, was bei Sonnenbrand wirklich hilft und wie du ihn in Zukunft am besten vermeiden kannst.
Sonnenbrand: Was tun? Die Soforthilfe
- Sonne meiden und drinnen aufhalten: Meide die Sonne und gehe in den Schatten bzw. halte dich am besten komplett drinnen auf, um deine Haut nicht weiter der UV-Strahlung auszusetzen.
- Betroffene Partien kühlen: Kühlende Cremes und Gels schaffen Abhilfe bei Sonnenbrand, bei dem sich die Haut oft sehr heiß anfühlt und schmerzen kann.
- Viel trinken: Achte auch darauf, mehr zu trinken – am besten Wasser oder ungesüßten Tee. Denn bei Sonnenbrand hat dein Körper einen vermehrten Bedarf nach Flüssigkeit.
- Schützende Kleidung tragen: Wenn du dich draußen aufhältst, solltest du die betroffenen Partien am besten bedecken.
Woran erkennt man einen Sonnenbrand?
Sonnenbrand erkennst du vor allem an mehreren Merkmalen. Er kann aber in unterschiedlichen Graden vorkommen – je nachdem wie stark der Sonnenbrand ist und deine Haut geschädigt ist.
- Sonnenbrand 1. Grades: Rötungen, warmes Hautgefühl, leicht geschwollen, Spannungsgefühl, Juckreiz oder Brennen
- Sonnenbrand 2. Grades: Bläschen, Schälen der Haut
- Sonnenbrand 3. Grades: die Haut pellt sich und es können Narben entstehen
Was hilft gegen Sonnenbrand?
Diese wenigen Schritte schaffen bei Sonnenbrand direkt Abhilfe und lindern Rötungen, Hitzegefühl und Schmerzen. Ich hoffe, sie helfen dir auch:
Aus der Sonne gehen
Sobald du merkst, dass deine Haut stark gerötet ist, brennt und spannt, solltest du aus der Sonne gehen und dich im Schatten bzw. noch besser drinnen aufhalten. Noch mehr UV-Strahlung kann deiner Haut stark schaden und den Sonnenbrand nur verschlimmern.
Die Haut sanft kühlen
Bei Sonnenbrand hilft es, die Haut sanft zu kühlen mit z.B. Kühlpacks. Die Betonung liegt auf sanft, denn die Kühlpacks sollten weder zu kalt noch direkt auf die Haut gelegt werden. Wickle sie am besten in ein Tuch ein, um keine Erfrierungen zu riskieren.
Du kannst aber auch ein kalt angefeuchtetes Handtuch auf die betroffenen Partien legen oder auch ein feuchtes T-Shirt anziehen.
Alternativ hilft auch eine kühlende Dusche – achte nur hierbei darauf, keine austrocknenden Duschgele, sondern sanft hydrierende Cleanser zu verwenden.
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Beruhigende Formeln auftragen
Lotionen und spezielle After Sun Produkte können deine Haut sanft beruhigen, haben einen kühlenden Effekt und spenden der Haut zusätzlich Feuchtigkeit.

After Sun Formeln unterscheiden sich oft von herkömmlichen Bodylotions, da sie weniger Fett und dafür mehr Feuchtigkeit spenden. Allerdings solltest du auf die Inhaltsstoffe achten und Produkte wählen, die am besten keinen Alkohol enthalten. Dieser kann die Haut zusätzlich austrocknen und reizen.
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Viel trinken
Mit einem Sonnenbrand solltest du dir Ruhe gönnen und deinem Körper auch von innen Flüssigkeit zuführen. Schließlich hat dein Körper bei Sonnenbrand einen höheren Bedarf nach Flüssigkeit.
Du solltest also am besten rund zwei bis drei Liter Wasser oder ungesüßten, kalten Tee pro Tag trinken.
Die Haut schützen
Wenn du mit Sonnenbrand trotzdem mal nach draußen musst, solltest du deine Haut schützen und mit langer Kleidung bedecken. Solange du deine Haut mehr UV-Strahlung aussetzt, schädigst du sie weiterhin und der Sonnenbrand kann sich verschlimmern.
Hausmittel gegen Sonnenbrand
- Umschläge mit Quark oder Joghurt: Dazu Joghurt oder Quark etwa fingerdick auf die betroffenen Partien auftragen und mit einem dünnen Tuch aus Baumwolle oder Leine abdecken. Nur maximal 15 Minuten einwirken lassen und dann vorsichtig abwaschen. Der Quark oder Joghurt sollte auf keinen Fall eintrocknen und nicht bei Bläschen und offenen Stellen aufgetragen werden.
- feuchte Handtücher: Kalt angefeuchtete Handtücher können die Haut wunderbar kühlen. Achte darauf, die Wassertemperatur nicht zu kalt einzustellen, es sollte sich angenehm anfühlen.
- Tee-Wickel: Vor allem Schwarzer Tee wirkt auf die Haut entzündungshemmend und beruhigend. Brühe dazu eine Kanne Tee auf und lasse ihn abkühlen. Tränke anschließend dünne Tücher oder Lappen darin und lege diese für 20 Minuten auf die sonnenverbrannte Haut.
- Reine Aloe Vera: Aloe Vera gilt als die Wunderpflanze bei Sonnenbrand. Du kannst den Saft direkt aus dem Blatt auf die Haut auftragen oder Produkte mit dem wertvollen Aloe Vera-Extrakt verwenden.
Was sollte man bei Sonnenbrand vermeiden?
- Sonnenbaden: Mit Sonnenbrand solltest du auf jeden Fall dich nicht mehr der Sonne aussetzen und dich am besten nur noch drinnen aufhalten.
- heiße Duschen: Heißes Wasser reizt deine Haut und kann das warme Gefühl, dass du bei dem Sonnenbrand eh schon verspürst, nur verschlimmern.
- Peelings: Bei Sonnenbrand ist deine Haut bereits gereizt – mit Peelings würdest du das nur verschlimmern. Warte lieber ab, bis der Sonnenbrand vollständig abgeheilt ist.
- aktive Wirkstoffe: Aktive Wirkstoffe wie AHAs, BHA und Retinoide solltest du auf keinen Fall bei Sonnenbrand anwenden. Das würde nur zu weiteren Reizungen und Irritationen führen. Gönne deiner Haut eine vorübergehende Pause von aktiver Skincare.
- fetthaltige Produkte: Fettige Cremes wirken einschließend, was bei Sonnenbrand eher kontraproduktiv wirkt. So kann sich die Hitze darunter stauen, was wiederum die Entzündungsreaktion verstärkt.
Wie lange dauert ein Sonnenbrand?
Wie lange ein Sonnenbrand anhält, hängt ganz von dem Schweregrad ab. Bei einem leichten Sonnenbrand sind die Schmerzen und Rötungen meist nach 12 bis 24 Stunden am schlimmsten und klingen dann allmählich ab. Nach drei bis fünf Tagen ist meist nichts mehr zu sehen.
Bei einem schlimmeren Sonnenbrand mit Bläschen kann es ein bis zwei Wochen dauern, bis der Sonnenbrand vollends abgeklungen ist. Meistens schält sich die Haut in der Zwischenzeit.
Regelmäßiges kühlen und eincremen und auch viel zu trinken, helfen den Heilungsprozess zu unterstützen.
Folgen von einem Sonnenbrand
Kurzfristige Folgen von Sonnenbrand können sein:
- Gerötete Haut
- Schmerzen
- Juckreiz
- Hitzegefühl
- Blasenbildung
- Fieber
- Schüttelfrost
- Übelkeit
- Kreislaufprobleme
- Sonnenstich
Sonnenbrand kann allerdings auch langfristige Folgen haben:
- Jeder Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko. Denn dabei werden nachhaltig die DNA der Hautzellen geschädigt und das Risiko für schwarzen oder hellen Hautkrebs erhöht sich deutlich.
- Durch Sonnenbrand und vermehrte UV-Strahlung können Hyperpigmentierungen wie Altersflecken und Pigmentflecken entstehen.
- Starke UV-Strahlung kann die Hautalterung begünstigen.
Wann sollte man bei Sonnenbrand zum Arzt gehen?
Du solltest unbedingt bei folgenden Symptomen zum Arzt oder zur Ärztin gehen – falls es sich um einen Sonnenstich oder Hitzeschlag handelt:
- Übelkeit
- Kreislaufprobleme
- Schüttelfrost
- Fieber
Wenn dein Kleinkind oder Baby einen Sonnenbrand hat, solltest du in jedem Fall mit ihr oder ihm zum Kinderarzt oder Kinderärztin gehen, um die Schwere der Verbrennung feststellen zu lassen.
So beugst du Sonnenbrand vor

- Sonnenschutz auftragen und regelmäßig nachcremen: Wähle einen Sonnenschutz mit einem zu deinem Hauttypen passenden Lichtschutzfaktor. Denke daran, deine Haut regelmäßig nachzucremen (vor allem nach dem Schwitzen, Schwimmen oder Abtrocknen), um den Schutz aufrechtzuerhalten.
- Mittagssonne vermeiden: Am stärksten ist die Intensität der UVA und UVB-Strahlen zwischen 11 und 15 Uhr - zu dieser Zeit solltest du dich eher im Schatten oder am besten drinnen aufhalten.
- Schützende Accessoires tragen: Schütze deinen Kopf mit einem Hut oder einer Cap und denke auch an eine Sonnenbrille mit UV-Filter, um deine Augen abzuschirmen.
Ich hoffe, dir hat dieser Blog Post rund um Sonnenbrand und was man dagegen tun kann weitergeholfen. Lass mich gerne wissen, wenn du weitere Fragen oder Anmerkungen dazu hast!
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