Die Suche nach der perfekten Sonnencreme fürs Gesicht gestaltet sich mitunter schwierig – welche ist denn nun die Beste? Aber so einfach lässt sich das nicht beantworten – wie bei der Hautpflege gilt auch hier, dass es individuell passende Lösungen geben muss. Schließlich ist nicht jede Haut gleich. Daher zeige ich dir hier passende Sonnencremes für unterschiedliche Hauttypen, sodass du garantiert die richtige Wahl für deine Haut treffen kannst!
Die beste Sonnencreme fürs Gesicht im Überblick
Unterschiedliche Hauttypen haben unterschiedliche Bedürfnisse, die die Sonnencreme (zum Teil) lösen kann bzw. hier unterstützen kann. Wenn du eine für deine Haut unpassende Sonnencreme wählst, kann es schnell passieren, dass sich bestimmte Merkmale verschlechtern. Also dass deine ohnehin eher trockene Haut noch mehr austrocknet, sich dein Make-up schneller löst oder du bei öliger Haut einen noch stärkeren Glanz bemerkst.
Auf diese Merkmale solltest du bei der Wahl der Sonnencreme also idealerweise achten, um deine Haut passend zu pflegen:
- Trockene Haut benötigt eine feuchtigkeitsspendende, pflegende Formel – am besten als Creme-Formel, die auch gerne etwas reichhaltiger sein kann.
- Bei fettiger Haut wählst du am besten ein leichtes Fluid oder Gel. Für unterwegs kann es gerne auch mal ein Stick sein (allerdings eher für ungeschminkte Tage geeignet).
- Wenn du mit Unreinheiten zu kämpfen hast, solltest du darauf achten, dass deine Sonnencreme nicht komedogen ist. Meist kommt unreine Haut auch eher mit leichten Texturen wie Gelen oder Fluids klar.
- Empfindliche Haut braucht eine besonders milde und reizarme Formel, die gleichzeitig die Haut beruhigt. Idealerweise als Creme oder leichtes Fluid.
- Bei Mischhaut sollte die Sonnencreme zwar feuchtigkeitsspendend, aber dennoch leicht auf der Haut sein – ideal ist hier ein Fluid.
Noch dazu wählst du unter Make-up am besten eine Formel, die schnell einzieht, die Haut hydriert und sich nicht abrollt, sobald du weitere Produkte auf deinem Gesicht aufträgst.

Warum braucht das Gesicht Sonnencreme?
Aber warum der Aufwand – warum extra eine Sonnencreme für das Gesicht aussuchen? Ganz einfach: Die meisten Sonnencremes für den Körper sind deutlich reichhaltiger und so nicht für jeden Hauttypen gedacht. Gerade bei fettiger Haut kann das viel zu schwer sein und die Poren verstopfen.
Es ist außerdem wichtig, Sonnencreme für das Gesicht wirklich konsequent jeden Tag zu verwenden. So schützt du deine Haut durchgehend vor UV-Schäden und reduzierst auch die Entstehung von Hautunregelmäßigkeiten wie Pigmentflecken.
Welche Sonnencreme fürs Gesicht passt zu meinem Hauttyp?
Die beste Sonnencreme für trockene Haut
Bei Trockenheit fehlen der Haut eigene Lipide, während die Hautbarriere gleichzeitig auch angegriffen sein kann, sodass Rötungen und Irritationen auftreten können. Bei der Wahl der Sonnencreme solltest du also eine Formel wählen, die gleichzeitig die Haut pflegt und mit Feuchtigkeit versorgt.
Setze am besten auf Inhaltsstoffe wie Ceramide, Vitamin E, aber auch Glycerin und Hyaluronsäure. Duftstoffe und Akohole solltest du bei der Sonnencreme eher meiden – die können reizend bei geschädigter Hautbarriere wirken.
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Die beste Sonnencreme für fettige Haut
Sonnencremes für fettige Haut zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich besonders leicht auf der Haut anfühlen und als leichte Lotionen, Gele oder Fluide die Haut ölfrei pflegen und vor schädlichen UV-Strahlen schützen.
Ein zusätzlicher Pluspunkt bei diesen Formeln ist, wenn sie gleichzeitig ein mattes Finish haben, sodass die Haut nicht übermäßig glänzt. Da fettige Haut auch oft mit verstopften Poren oder Unreinheiten zu kämpfen hat, solltest du darauf achten, dass deine Sonnencreme als "nicht komedogen" gekennzeichnet ist. Die Kennzeichnung bedeutet, dass keine Inhaltsstoffe enthalten sind, die Unreinheiten begünstigen könnten.
Empfehlungen für fettige Haut
Geek & Gorgeous – Zero Feel SPF 50
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Die beste Sonnencreme für unreine Haut
Bei unreiner Haut ist es ebenso wichtig, dass du auf Pflegeprodukte sowie Sonnenschutz setzt, die als "nicht komedogen" gekennzeichnet sind. Zu reichhaltige Formeln können die Poren verstopfen und so zu vermehrten Unreinheiten führen.
Setze also lieber auf leichte Formeln – die Empfehlungen für fettige Haut können hier genauso passend für dich sein.
Empfehlungen für unreine Haut
Acnemy – Zitcontrol SPF 50
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Die beste Sonnencreme für empfindliche Haut
Empfindliche Haut kann aufgrund einer geschwächten Hautbarriere bestehen, aber auch durch Hauterkrankungen wie Rosacea, Neurodermitis oder ähnlichen. Hier solltest du vor allem darauf achten, milde Formeln zu wählen, die frei von Duftstoffen, Parabenen, Alokohol und anderen potentiell reizenden Wirkstoffen sind.
Bei einer Hauterkrankung lohnt es sich auch die Pflegeprodukte in Absprache mit einem Dermatologen/ einer Dermatologin auszuwählen.
Empfehlungen für empfindliche Haut
Beauty of Joseon – Relief Sun Aqua Fresh Rice + B5 SPF 50+
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Transparent Lab – Ultra Fluid Cica Sunscreen
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Die beste Sonnencreme für Mischhaut
Bei Mischhaut treten sowohl Merkmale von fettiger Haut (z.B. eine ölige T-Zone) als auch Merkmale der normalen bis sogar trockenen Haut auf. Hier ist es also wichtig eine feuchtigkeitsspendende Sonnencreme mit zum Beispiel Hyaluronsäure zu wählen, die gleichzeitig aber besonders leicht ist und ein unsichtbares Gefühl auf der Haut hinterlässt und nicht zu viel ist.
Empfehlungen für Mischhaut
NERDS. – Lightweight Hydrate UV Defense Lotion SPF50
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Die beste Sonnencreme für normale Haut
Bei normaler Haut ist es tatsächlich am einfachsten eine passende Sonnencreme auszuwählen - dennoch sollte sie reich an pflegenden Inhaltsstoffen sein, um deine Haut gleichzeitig mit Feuchtigkeit zu versorgen.
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Die beste getönte Sonnencreme
Mit getönten Sonnencremes erhältst du eine tolle 2in1-Lösung – sie schützt deine Haut und sorgt gleichzeitig dank der Tönung für einen ebenmäßigen Teint.
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Worauf sollte man bei einer guten Sonnencreme fürs Gesicht achten?
Eine gute Sonnencreme fürs Gesicht sollte in erster Linie einen zuverlässigen Breitbandschutz vor UVA- und UVB-Strahlung bieten.
Während UVB-Strahlen vor allem für Sonnenbrand verantwortlich sind, dringen UVA-Strahlen tiefer in die Haut ein und tragen unter anderem zur vorzeitigen Hautalterung bei. Achte daher nicht nur auf einen hohen Lichtschutzfaktor, sondern auch auf einen ausreichenden UVA-Schutz.
Chemische oder mineralische Sonnencreme fürs Gesicht?
Bei Sonnenschutz wird grundsätzlich zwischen organischen (chemischen) und mineralischen UV-Filtern unterschieden. Organische UV-Filter nehmen UV-Strahlung auf und wandeln sie überwiegend in Wärme um.
Moderne Filter wie beispielsweise Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (Tinosorb S), Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate (Uvinul A Plus) oder Ethylhexyl Triazone (Uvinul T150) ermöglichen einen hohen und photostabilen UV-Schutz und werden häufig miteinander kombiniert.

Mineralische Filter wie Zinkoxid und Titandioxid schützen ebenfalls, indem sie UV-Strahlung überwiegend absorbieren und zu einem kleineren Teil reflektieren bzw. streuen.
Sie können eine gute Option sein, wenn du mineralischen Sonnenschutz bevorzugst. Je nach Formulierung können mineralische Sonnencremes allerdings einen leichten weißen Film auf der Haut hinterlassen.
Ob eine chemische oder mineralische Sonnencreme besser zu dir passt, hängt letztendlich von deinen persönlichen Vorlieben und deiner Haut ab. Wichtiger als die Art der UV-Filter ist, dass der Sonnenschutz einen zuverlässigen UVA- und UVB-Schutz bietet, zu deinem Hauttyp passt und sich so angenehm anfühlt, dass du ihn gerne und regelmäßig verwendest.
Wie viel Sonnencreme braucht man fürs Gesicht?
Damit dein Gesicht auch ausreichend vor der UV-Strahlung geschützt ist, solltest du die richtige Anwendung unbedingt beachten. Dazu zählt unter anderem die richtige Menge: Verwende idealerweise 1 bis 1,5 Gramm Sonnencreme für dein Gesicht – das entspricht zwei bis drei Fingerlängen an Produkt.
Trage den Sonnenschutz circa 20 Minuten vor dem Sonnenbaden oder vor dem Aufenthalt in der Sonne gleichmäßig auf und trage sie alle zwei Stunden neu auf, um den Schutz aufrechtzuerhalten. Das gilt auch für wasserfeste Produkte! Diese sind allerdings die richtige Wahl, wenn du draußen Sport betreibst oder schwimmen gehst.

Sonnencreme fürs Gesicht richtig auftragen
- Morgendliche Skincare auftragen
- Sonnencreme als letzten Schritt der Hautpflege verwenden
- Gleichmäßig auf Gesicht, Hals und Ohren verteilen
- Vor Make-up kurz einziehen lassen
- Im Laufe des Tages nachcremen
Erfahre in unserem Blog Post Wie oft solltest du Sonnencreme nachcremen? mehr zum Thema Sonnenschutz und wie du ihn optimal über den Tag hinweg und beim Sonnenbaden verwendest.
Häufige Fehler bei Sonnencreme fürs Gesicht
- Zu wenig Produkt verwenden: Zwei bis drei Fingerlängen sind die optimale Menge, um dein Gesicht ausreichend zu schützen.
- Nur im Sommer SPF tragen: Im Gesicht solltest du das gesamte Jahr über Sonnencreme verwenden, um deine Gesichtshaut vor UV-Schäden und vor vorzeitiger Hautalterung zu schützen.
- Hals und Ohren vergessen: Auch die beiden Partien (genauso wie die Hände) sind der Sonne das ganze Jahr über ausgesetzt – daher ist es auch wichtig sie ebenso vor der UV-Strahlung zu schützen.
- Sonnencreme nicht nachcremen: Nachcremen ist sehr wichtig, um den Schutz aufrechtzuerhalten – vor allem nach dem Schwimmen, Schwitzen und Abtrocknen.
- SPF im Make-up als einzigen Sonnenschutz verwenden: Das allein reicht nicht, da der gleichmäßige Schutz nicht gewährleistet ist und ein Lichtschutzfaktor von 15 oder 20 zu wenig ist.
- Produkt ausschließlich nach dem Hauttyp statt auch nach persönlichem Tragegefühl auswählen: Wähle aus meinen Empfehlungen die Sonnencreme, die zu deiner Haut und deinen persönlichen Präferenzen passt!
Ich hoffe, dir hat dieser Blog Post rund um die Wahl der Sonnencreme fürs Gesicht weitergeholfen und gefallen. Lass mich gerne wissen, wenn du dazu noch Anmerkungen oder Fragen hast.
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