Ein strahlendes Lächeln ist oft doch das schönste Accessoire. Weiße Zähne lassen das Lächeln direkt noch schöner aussehen und wirken wunderbar gepflegt. In diesem Blog Post erfährst du mehr rund um die Ursachen von verfärbten Zähnen und die besten Methoden, um sie aufzuhellen!
Warum verfärben sich Zähne?
Die natürliche Zahnfarbe ist bei den wenigsten Menschen strahlendweiß und kann in verschiedenen Abstufungen auftreten. Deine natürliche Zahnfarbe ist meist genetisch bedingt, kann aber durch äußere Faktoren sich verändern und auch dunkler werden.
Aber warum bzw. wodurch verfärben sich Zähne?
- Alter: Der Zahnschmelz wird im Alter dünner, sodass das gelbliche Zahnbein leichter durchscheinen kann und so die Zähne insgesamt gelber wirken.
- Nikotin: Rauchen zählt zu den größten Faktoren bei verfärbten Zähnen und sorgt für gelblich bis braune Verfärbungen.
- Schlechte Mundhygiene: Schlechtes oder zu weniges Zähneputzen kann Zahnbelag, Plaque und Zahnstein fördern und die Zähne gelber werden lassen.
- Färbende Getränke wie Kaffee, Tee, Rotwein: Wenn du du diese Getränke täglich trinkst, können sie auch dazu beitragen deine Zähne dunkler zu färben.
- Säurehaltige Getränke wie Energy Drinks oder Cola: Diese greifen den Zahnschmelz an, sodass auch hier das gelbliche Zahnbein durchscheint.
- Häufiges Erbrechen: Bei Erkrankungen oder Essstörungen, die mit häufigem Erbrechen einhergehen, kann die Magensäure dazu führen die Zähne gelblicher zu färben.
- Mangelernährung: Dauerhaft verfärbte Zähne können auch ein Anzeichen dafür sein, dass deinem Körper nicht genügend Vitamine und Mineralien zugeführt werden. Um das auszuschließen, lohnt es sich ein großes Blutbild beim Arzt oder der Ärztin machen zu lassen.
- Leber- und Bluterkrankungen: Dunklere Zähne können auch ein Hinweis auf eine Leber- oder Bluterkrankung sein – das lässt sich allerdings nur ärztlich feststellen.
- Verletzte Zähne: Auch wenn etwas mit den Zähnen nicht stimmt oder die Zahnwurzel nicht in Ordnung ist, können sie sich verfärben. Meistens betrifft das allerdings dann nur einzelne Zähne.
Zähne aufhellen: Welche Möglichkeiten gibt es?
Professionelles Bleaching
Zum einen gibt es das professionelle Bleaching, das du in Zahnarztpraxen durchführen lassen kannst. Es wird oft auch Office-Bleaching genannt und wird auf alle Zähne angewandt, wenn du deine natürliche Zahnfarbe aufhellen oder äußere Verfärbungen reduzieren möchtest. Hier wird eine professionelle Zahnreinigung vor dem Bleaching empfohlen, um die Zähne zunächst gründlich zu reinigen. Dann wird ein spezielles Bleichgel auf die Zähne aufgetragen, das für 15 Minuten unter UV-Licht einwirkt und anschließend abgespült wird.
Diese professionelle Behandlung beim Zahnarzt hält 6 bis 24 Monate.
Beim internen Bleaching in der Zahnarztpraxis werden meist nur einzelne Zähne behandelt, die durch einen Unfall, eine Wurzelkanalbehandlung oder durch das Absterben sich verfärbt haben. Dazu wird das Bleichmittel im Zahninneren angewandt und muss über mehrere Tage einwirken.
Professionelles Bleaching kostet zwischen 400 und 800 Euro – meistens berechnen die Zahnärzte pro Zahn 30 bis 70 Euro. Für die genauen Kosten frage am besten bei den Zahnarztpraxen in deiner Nähe nach. Da es eine kosmetische Behandlung ist, übernehmen hier gesetzliche Krankenkassen keine Kosten für die Zahnaufhellung.

Bleaching zu Hause
Du kannst Bleaching aber auch ganz einfach zu Hause anwenden – mittlerweile gibt es eine große Vielzahl an Whitening- und Bleaching-Produkten in der Drogerie. Die Drogerie-Produkte sind deutlich günstiger als professionelle Behandlungen, aber enthalten auch geringer dosierte Aufhellungsmittel.
Dabei sind Whitening-Produkte deutlich schonender als Bleaching und entfernt Verfärbungen schonend, ohne chemische Bleichmittel. Sie wirken langsamer und sind für den Zahnschmelz deutlich schonender. Dafür ist Bleaching in der Regel deutlich schneller und erzielt somit schnellere Ergebnis als Whitening. Bleaching kann allerdings den Zahnschmelz schädigen, wenn nicht richtig angewendet.
Du findest dafür sowohl Zahnschienen mit Gel, Stripes, aber auch Stifte, die die Zähne im Handumdrehen aufhellen können. Eine der schonendsten Methoden ist aber die Whitening Zahnpasta, die die Zähne schrittweise beim normalen Zähneputzen aufhellt.
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Hausmittel zum Zähne aufhellen – sinnvoll oder Mythos?
- Backpulver oder Natron sind ein bekanntes Mittel, um die Zähne mit einem günstigen Hausmittel aufzuhellen. Sie reiben zwar Ablagerungen ab, aber sind sehr schädlich für den Zahnschmelz.
- Zitronensaft gilt ebenfalls als effektives Bleachingmittel für zu Hause, aber auch hier kann es sehr gefährlich für den Zahnschmelz werden, sodass viele Zahnärzt*innen von dieser Methode abraten.
- Ölziehen ist eine bekannte Ayurveda-Methode für die Mundhygiene – es soll Bakterien reduzieren und vor Karies und Mundgeruch schützen. Gleichzeitig soll es auch einen aufhellenden Effekt haben. Dafür vor dem Zähneputzen eine kleine Menge Öl (zu Beginn einen Teelöffel, dann ein Esslöffel) wie Kokosöl morgens vor dem Zähneputzen für 15 Minuten den Mund spülen. Dann das Öl im Müll entsorgen, da es sonst Rohre verstopfen kann.
- Kurkuma kann ebenfalls aufhellende Effekte erzeugen, dafür kaust du für einige Minuten ein Stück der Wurzel oder gibst eine kleine Menge des Pulvers auf deine Zahnbürste und putzt dir damit die Zähne. Im Anschluss unbedingt normal nachputzen mit Zahnpasta.
Wie lange hält ein Bleaching?
Professionelles Bleaching hält zwischen sechs und 24 Monate – je nach Lebensstil und Verfärbungen. Bei Produkten für die Anwendung zu Hause sind die Ergebnisse deutlich kurzweiliger (wenige Wochen), sodass es sich eher lohnt, regelmäßig zu bleachen oder zu whiten, um den Effekt aufrechzuerhalten.
Sind Zahnaufheller schädlich?
Chemisches Bleaching kann zu empfindlichen Zähnen führen und den Zahnschmelz belasten. Vor allem in den ersten Tagen nach dem Bleaching sind die Zähne besonders kälteempfindlich. Es lohnt sich vorab in der Zahnarztpraxis deines Vertrauens nachzufragen, ob eine Bleaching-Behandlung empfehlenswert ist.
Wenn du Produkte zu Hause anwendest, solltest du unbedingt darauf achten die Anwendungshinweise genau zu befolgen.
So bleiben deine Zähne länger weiß
- Regelmäßig Zähne putzen: Regelmäßige Mundhygiene ist das A und O für schöne und weiße Zähne. Dazu gehört nicht nur das Zähneputzen, sondern auch regelmäßig Zahnseide und Mundspülung zu verwenden.
- Nicht rauchen: Wenn du dauerhaft weiße Zähne behalten möchtest, solltest du unbedingt Rauchen vermeiden.
- Mit Strohhalm trinken: Ein Strohhalm bei Kaffee oder Tee kann helfen, um neuen Verfärbungen vorzubeugen.
Häufige Fehler beim Zähne aufhellen
Um deine Zähne so schonend wie möglich aufzuhellen, solltest du unbedingt diese Fehler vermeiden:
- Zu häufiges Bleaching
- Hausmittel mit Säuren verwenden
- Zu hohe Erwartungen
- Produkte falsch anwenden
Wann sollte man zum Zahnarzt gehen?
Du solltest zum Zahnarzt gehen und deine Zähne abklären lassen in folgenden Situationen:
- Starke Verfärbungen
- Schmerzen oder empfindliche Zähne
- Unsicherheit vor einem Bleaching
- Vor der professionellen Zahnaufhellung
Ich hoffe, dir hat dieser Blog Post rund um das Zähne aufhellen weitergeholfen und gefallen. Lass mich gerne wissen, wenn du dazu weitere Fragen oder Anmerkungen hast!
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