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IM INTERVIEW MIT: OFRA COSMETICS

OFRA GAITO
OFRA COSMETICS CEO

“Im Leben macht man Fehler, aber ich bereue nichts…”

Was macht OFRA als Marke so erfolgreich und das seit so vielen Jahren?

Als Marke haben wir uns immer vorgenommen so innovativ wie nur irgendwie möglich zu sein. Wir haben viel Zeit und Energie in die Entwicklung von Makeup Produkten mit pflegenden Nährstoffen gesteckt, wir lernen und wachsen stetig bei den Prozessen rund um den Vertrieb und die Herstellung unserer Produkte und wir sind bekannt für unseren direkten Kontakt mit unseren Kunden. Das macht uns transpartent und zugänglich für jeden. Wir nehmen das Feedback das wir bekommen sehr ernst und versuchen dieses dann gezielt umzusetzen.

Anfang 2018 habt ihr OFRA ein komplettes Rebranding verpasst, wieso dieser Schritt?

Es ging ums Timing. Als Marke, die nach Innovationen strebt, haben wir unsere Produkte über Jahrzehnte kontinuierlich weiterentwickelt, um den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden. Die Kunden heutzutage sind clever, von den sozialen Medien beeinflusst und kennen sich mit den Marken aus, mit denen sie eine Affinität entwickeln. Wir wollten, dass OFRA wirklich die Richtung der Schönheitsbranche verkörpert und einen frischen Ansatz hat, der der Vielseitigkeit und dem Standard unserer Produkte entspricht.

OFRA arbeitetet immer wieder mit bekannten Makeup Artists und Influencern zusammen. Wie entstehen diese Kooperationen?

Kollaborationen müssen symbiotisch sein. Wir wählen den Partner genauso, wie er uns wählt. Wir glauben, dass die Verbindung zu unserer Marke und zu unseren Kunden passen muss. Vor kurzem haben wir unsere nächste Zusammenarbeit mit Francesca Tolot, der Maskenbildnerin, bekannt gegeben. Wenn ihr sie nicht kennt, werdet ihr sicherlich ihre Arbeit kennen, folgt ihr auf Instagram. Sie ist der Inbegriff von Inspiration.

Welche Beauty Trends können wir deiner Meinung nach 2019 erwarten?

Ich bin sehr aufgeregt wie sich 2019 entfalten wird. Hautpflege ist meine erste Liebe, und ich glaube, wir werden noch mehr Aufmerksamkeit auf die Hautpflege-Routinen legen, da Trends wie “glass skin” weiterhin die Instagram Feeds dominieren.

Was war das Verrückteste das dir bis jetzt in deiner kreativen Laufbahn passiert ist?

Als ich 28 Jahre alt war, war ich Einkäuferin einer französischen Marke in Südafrika. Ich lud potenzielle Geschäftsparnter ein, mich in meinem Spa zu besuchen, um ihre Eröffnungsbestellung zu erhalten und zu sehen, worum es bei den Produkten geht. Die Herrschaften kamen ungefähr fünfzehn Minuten früher zu unserem Meeting und ich war zufällig an der Rezeption und begrüßte sie bei ihrer Ankunft. Sie begrüßten mich und sagten, sie hätten einen Termin mit Ofra gehabt. Ich stellte mich vor und bot ihnen an, an der Rezeption einige Minuten auf mich zu warten. Sie wiederholten sich und sagten, ihre Verabredung sei bei Ofra. Ich sagte dann ja ich weiß und ich werde in fünf Minuten bei ihnen sein.

Wieder antworteten sie: “Nein, unser Treffen ist mit Ofra.” Ich sagte, ich bin Ofra. Sie fingen an, vor Verlegenheit zu lachen. Sie sagten mir, dass sie einen viel älteren Mann in den Fünfzigern erwarteten. Nicht jemand in den Zwanzigern…

Welches ist dein all-time Favourite Produkt von OFRA?

Alle von uns. Aber wenn ich nur eines auswählen müsste, wäre es unser Long-Lasting Liquid Lipstick, alle 70 Farben versteht sich. 😉 Lippenstift aufzutragen ist für mich schon tägliche Routine und darauf kann ich nur schwer verzichten.

Würdest du, wenn du deine Karriere Revue passieren lässt, manche Entscheidungen anders treffen als du es getan hast und hättest du einen Plan B für deinen beruflichen Weg gehabt, hätte die Gründung von OFRA nicht so gut funktioniert?

Erstens bereue ich nichts. Im Leben macht man Fehler, aber es gibt immer die Möglichkeit, zu wachsen und seinen Weg zu ändern. Ich wünschte jedoch, ich hätte etwas mehr Zeit damit verbracht, Dinge zu tun, die mir Spaß machen, wie Klavier spielen, und wenn ich einen Plan B haben müsste, wäre ich Floristin gewesen. Ich hätte gerne außergewöhnliche Stücke mit seltenen Pflanzen, Bonsai, Bambus oder Orchideen geschaffen. Aber vielleicht ist noch Zeit dafür. Vielleicht wird mein Plan B doch noch zu Plan A.

 

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